(Whitechapel und Ham/Richmond)
Liebe Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser,
Februar 2012
Viele Menschen machen in der Zeit vor Weihnachten die Erfahrung, dass sich nicht Ruhe und Einkehr einstellen, sondern dass Terminkalender nur noch voller, Erwartungen schier unerfüllbar und Nerven immer dünner werden.
Die erste Kerze am Adventskranz ist zunächst nichts weiter als ein Licht auf einem grünen Ring. Aber sie kann uns zu einer Chance werden: Terminkalender kann man bei Kerzen- licht nur schlecht lesen, übertriebene Erwartungen können schmelzen wie Wachs und Nerven entspannen sich beim Anblick einer warmen Kerzenflamme. Die erste Kerze am Adventskranz kann uns zum Symbol dafür werden, dass manchmal schon kleine Dinge reichen, um etwas zu verän- dern in unserem Leben. Um uns daran zu erinnern, was wirklich trägt, erfüllt, erlöst.
An Weihnachten feiern wir, dass ein kleines Baby die ganze Welt verändert hat. Gott ist Mensch geworden und Gott geblieben, er ist in unsere Welt hinein berührbar geworden und hat Göttliches in sie hineingetragen. Das hat die Welt und viele Menschen verändert – bis heute. Die Erinnerung daran ist mehr als ein Fest zum Jahresende. Weihnachten ist das Fest des Anfangs von Veränderung: ein kleines Baby – Gottes große Liebe, durch die er die Welt verwandeln möchte in sein wunderbares Reich. Unsere Freude darüber soll uns Ansporn sein, an dieser liebevollen Verwandlung mitzuwirken.
Ihr
P. Christian Dieckmann OSB, Pfr.
Für Alle, die die Reden zum Abschied von Pfarrer Medoch akustisch nicht verstehen konnten:
Pfarrer Lang
Philipp Engelmann,
Tony Gilford,
Brigitte Unger-Graeber
FallSie keine Sonder-Oase zum Abschied von Pfarrer Medoch bekommen haben, aber gerne noch ein Exemplar haetten wende Sie sich bitte an Anke Stueber oder Monika Attipoe: